Biographie Max Ciolek | Dirigent

Die Chorleitung war - neben dem Gesang - schon während des Studiums der Kirchenmusik die große Leidenschaft von Max Ciolek. Hatto Ständer war sein erster Lehrmeister, später, als international gefragter Oratorientenor, hatte er Gelegenheit, sich von Dirigenten wie Ton Koopman, Philipp Herreweghe, Sigiswald Kuijken, Frieder Bernius, Hermann Max, Peter Neumann oder Thomas Hengelbrock inspirieren zu lassen.

 

1997 gründete Max Ciolek das VokalEnsemble Köln. Seitdem gab der Chor, dessen Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland projektweise zusammenkommen, Konzerte bei Festspielen in Spanien, Hannover, Brühl und Bonn. Zur Jahrtausendwende debütierte das Ensemble in der Kölner Philharmonie. Die Weltersteinspielung der Johann-Christian-Bach-Oper L'Endimione unter Bruno Weil erhielt im Jahr 2000 den ECHO-Klassik-Preis der Deutschen Phonoakademie. Eine besonders intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet das VokalEnsemble Köln mit dem Dirigenten Andreas Spering. Unter seiner Stabführung entstanden in den vergangenen Jahren mehrere vielbeachtete CD-Aufnahmen - die Händel-Oper Imeneo sowie drei Produktionen von Werken Joseph Haydns: die Kantaten für das Fürstenhaus Esterházy,  die Schöpfung sowie die erste Aufnahme seines frühen Oratoriums Il ritorno di Tobia mit Originalinstrumenten. Diese Aufnahme erhielt den Jahrespreis 2008 der Deutschen Schallplattenkritik, die renommierteste Auszeichnung für Tonträger im deutschsprachigen Raum.